Nostalgie ist keine nötig, um zu realisieren: Diese Entwicklung zum selektiven Fleischkonsum ist nicht gut, sie hat Konsequenzen. Für Mensch und Tier.

 

TIERHALTUNG & ZUCHT

In erster Linie trifft es die Nutztiere, die in jahrzehntelanger, gezielter Zucht auf mehr edles Fleisch getrimmt wurden. Und die diese «Erfolge» nun mit Haltungsschäden und Krankheiten ausbaden müssen – mehr Brüstchen, mehr Rippen, mehr Fleisch. Und mehr Infos im PDF dazu. Doch die Zucht kann den selektiven Konsum allein nicht auffangen. Um genügend Edelstücke bereitstellen zu können, müssen demnach mehr Tiere gehalten, gemästet und geschlachtet werde.  

 

VERARBEITUNG & EXPORT

Auch die Branche spürt die Konsequenzen. Was früher noch als Frischfleisch verkauft werden konnte, muss heute zunehmend «kreativ» verarbeitet und z.B. über den Wurstkanal verkauft werden. Anderes kann dank Globalisierung und speditiven Handelswegen um den Erdball transportiert und da gewinnbringend verkauft werden. Dass so die dortigen, einheimischen Märkte unterhöhlt werden, steht auf einem anderen Blatt. (In diesem PDF nämlich.) Schweinsohren und Schweinefüsse gehen in China jedenfalls weg wie warme Semmeln.

 

DÜNGER & TIERFUTTER

Nur Innereien gehen fast gar nicht mehr. Während in den Achtzigern noch mehr als 1,4 Kilo pro Person und Jahr verzehrt wurden, sind es heute noch 150 Gramm. Der Rest wird aussortiert, abgewertet, abgefüllt und landet statt in unseren Tellern als Tierfutter im Napf unserer Katze. Miau! Oder er wird zu Dünger verarbeitet. Oder zu Seife.

 

Das ist eine Verschwendung geniessbarer, schmackhafter Lebensmittel, respektlos gegenüber dem Nutztier, ethisch fragwürdig und wenig nachhaltig.

 

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